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Baugeschichten und Wandmalereien  
Wandmalereien

 

   

Wann das Kirchenschiff in der heutigen Form errichtet wurde, ist ungewiss. Mögliche Datierungen schwanken zwischen dem 11. und 14. Jahrhundert. Das schlichte, rechteckige Langhaus wurde 1457 durch den hellen, spätgotischen Chor erweitert. In den Wirren des Dreissigjährigen Krieges wurde die Steigkirche arg verwüstet. Darunter litten die Wandmalereien und die Innenausstattung. Von den Wandmalereien aus dem 14. und 15.Jahrhundert sind stellenweise nur noch Fragmente erhalten. Ob in den leeren, rot umrandeten Feldern Darstellungen aus der Luziuslegende oder Themen biblischen Inhalts zu sehen waren, ist nicht mehr zu erkennen. Erhalten sind einzig Malereien an der Rückwand. Das kostbarste und älteste Wandbild befindet sich in der Nische rechts des Eingangs. Es handelt sich um eine Epiphaniedarstellung. Maria hält das Kind vor sich auf dem Schoss. Der vorderste König reicht diesem unter Kniefall einen Pokal dar. Der nachfolgende König weist mit ausgestrecktem Arm auf den (nicht mehr, sichtbaren) Stern. Neben dem Turm rechts finden Sie Reste einer Darbringung Jesu im Tempel (Datierung: spätes 14. Jahrhundert). Über dem Eingangsportal an der Rückwand erinnert eine Darstellung des Jüngsten Gerichts den Kirchenbesucher ans „momento mori“, Mensch bedenke, dass du sterben und dich vor Gott verantworten musst. Die letzte Restaurierung der Wandmalereien wurde 1997 abgeschlossen.

 
 
Quelle:

 

 

 

 

 
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